Handakupunktur

Vitale Durchströmung des Körpers mit der Lebenskraft CHI

Was ist Handakupunktur?

Sie stammt aus Korea und basiert, wie alle anderen Akupunkturarten (Körperakupunktur, Ohrakupunktur,...) auf den Jahrtausende alten Heilungsgesetzen der traditionellen chinesischen Medizin. Der gesamte Körper wird nur über die Hand behandelt.

Wie erklärt man sich die Wirkung?

Im Mittelpunkt steht die gleichmäßige, vitale Durchströmung des Körpers mit der Lebenskraft CHI, die nur dann gewährt ist, wenn eine gute Balance zwischen den beiden Gegenpolen Yin /Yang gegeben ist. Die MERIDIANE = Energiebahnen können wie eine Landkarte auf dem Körper eingezeichnet werden und stimmen mit den wichtigsten Nerven- und Blutbahnen westlicher Medizinschulen überein (König/Wancura, Österreichisch wissenschaftliche Ärztegesellschaft für Akupunktur): das bedeutet, daß alle Akupunkturformen über die Durchblutung und Beeinflussung der Nervenbahnen einen regulierenden Effekt auf den Körper ausüben. Bei der Handakupunktur werden diese Gesetze auf die Hand übertragen.

Wer darf akupunktieren?

Die Nadelakupunktur ist vom obersten Sanitätsrat Österreichs als Heilmethode anerkannt worden und wird von speziell geschulten Ärzten (Ärztekammerdiplom) ausgeübt.

Wann hilft die Handakupunktur/wann nicht?

Wie bei allen Behandlungsformen, die regulierend, aber nicht reparierend ansetzen, ist der organische Schaden die Grenze der Behandlungsmöglichkeit (zu starke Gelenksabnützung, Tumorerkrankungen, starke Entzündungen-Infektionen, angeborene Erkrankungen). Ist hingegen noch eine Restfunktion vorhanden, kann sie stimuliert werden.
Nach schulmedizinischer Abklärung können Erkrankungen des Bewegungsapparates, Muskelverspannungen, Sportverletzungen wie Zerrung, Prellung, Gelenksschmerzen (Schulter, Hüfte, Knie, Ellbogen...), Tennisarm, Bandscheibenschäden, Gesichts- und Kopfschmerzen, Seh- und Hörstörungen, Bewegungseinschränkungen an der Wirbelsäule (Nackensteifigkeit), Kreuzschmerzen, "Ischias", u.a. (nach Rückfrage) behandelt werden.

Wie viele Behandlungen sind nötig?

Je vitaler, jünger der Patient, je geringer der Schweregrad, bzw. die Dauer der Beschwerden, desto schneller hilft die Akupunkturbehandlung. Üblicherweise besteht eine Behandlungsserie aus 1-10 Behandlungen.

Warum die Hand?

Die Handakupunktur bietet die Vorteile der Körperakupunktur und ermöglicht es dem Patienten, Akupressurplättchen selbst als Nachbehandlung anzuwenden und die Behandlungsdauer zu bestimmen.

Welche Behandlungsarten gibt es?

1-15 Akupunkturnadeln, die nur in die Hand gesteckt werden (ca. 1-2 mm tief), Akupressurplättchen eckig/rund (Alu), die mit Klebeband auf der Hand fixiert werden und Moxa = Beifußkraut zum Abbrennen auf der Hand.

Worauf ist zu achten?

Melden Sie bitte sofort, wenn Sie während der Behandlung leichten Schwindel, Druck im Kopf, starke "bleierne" Müdigkeit verspüren: die Behandlung ist dann zu beenden!
Bleiben Sie nach der Behandlung noch 10 Minuten sitzen, damit sich der Kreislauf anpassen kann: Kreislaufkollaps! Wenn Sie übermüdet sind, beeinträchtigende Medikamente, Alkohol zu sich genommen haben oder psychisch belastet sind, werden wir von einer Akupunkturbehandlung abraten!

Weiterführende Literatur für Therapeuten

Meine Empfehlungen:

  • Die koreanische Handakupunktur
    Kyro Sooji Chim (Autor), deutsche Bearbeitung Dr. Rudolf Rauch
  • Chinesische und koreanische Handakupunktur
    von Gertrude Kubiena (Autor), You Song Mosch-Kang (Autor)
  • Lehrbuch und Repetitorium. Ohr-, Schädel-, Mund-, Hand-Akupunktur: Behandlung über das Somatotop
    von Hans-Ulrich Hecker (Herausgeber), Angelika Steveling (Herausgeber), Elmar T. Peuker (Herausgeber)

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